Poetik für den Vorwand.

Freitag, 16. Oktober 2015

um uns

straßen steifen gen herunterfallendem ziegel
wir spielen auf hüpfburgen in den wohlbekannten muskelschneisen
denn wir sind stille pantomime, wir frischgebackenden greisen
hände mit schnee gesalzen
halten fischernetz zwischen tod und rückenschmerzen
der himmel und sein hexenschuss
die schulterblätter und der verfault süß warme herbst
das schwarze mäntel wehen um uns
versucht sich an steinigung
ohne blicke zu würdigen
deswegen lachen du und ich noch

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