Poetik für den Vorwand.

Sonntag, 25. Oktober 2015

kleider machen menschen

hauttücher verwerfen sich
an turbane der gestirne
wie der nacken der streifend hand wich
dass wehen des fladdernden schwarztuch entzürne

wie tief man des rumpfes atemluft begehrt
selbst unter der weißen kappen schirme
welch dressur, wenn man sich nackt doch entehrt
auf die brustmitte drückende kleidertürme

und am letztem grünem blatte
mit tiefen fingerstichen in die gebetsmatte
fließt wasser aus luftigem stein über köpfe
im falle, sie kehren je zum anderen zurück, die gläubigmageren geschöpfe

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