Verrahmung der unsicheren Striche, Feldlinien, aufgeraute Erde, bereit, Samen aufzunehmen und zu schlucken, in sich zu schütteln gegen unreine Metallwände, dann endlich und erhaben auszusprießen, fein säuberlich in Reihung, so, wie unsere hauchdünnen Papierblätter, die bei jedem Blättern zu reißen drohen und angesichts dieses Risiko nur an erfahrende, alte Leser ausgehändigt werden, so wie eben diese es in Zeichnungen darstellen.
Ich fühle mich in diesen Punkten bewandert und fähig, denke in den richtigen Summen und fülle auch diese Verrahmungen aus Graphit gerne mit den Blättern der herbstlichen Bäume, die, fast wie unsere Nutzpflanzen, ebenso angelegt sind an magnetischen Linien, aus. Diese Zier, das habe ich nach und nach gelernt, muss in mir ziehen können, muss mich in Zittern und Ehrfurcht, in die Willensecke, mich kleinzumachen und zu winseln, drängen. Erst dann, wenn ich diese Schönheit erfahren kann, und ich nur zu Früchten und Blätterwerk aufblicke, ohne das Anfassen ihrer zu begehren, dann habe ich die Berücksichtigung der Schriftzeichen, die sich mir täglich auftun, erfüllt.
Gewiss, es war ein langer Weg, bis ich mein Darsein als hündliche Kreatur ablegen konnte; und doch haben mich in diesen schweren, durch schnelle Achsendrehungen eingedrückten Zeiten nur wenige Personen begleitet, mir Fell gekämmt und mich Wärme ausgesetzt. Immer doch vernehme ich in den Nächten die Schreie der anderen, schwammigen Artgenossen (ich weiß nicht, ob ich mich dieser Bezeichnung noch bedienen mag, ohne mich selbst richtig zu verstehen), wie sie nächtliche Werkhallen, die Stahlträger zur Frequenzwiedergabe zwingen, sie einfach, vielleicht gewollt, vielleicht ungewollt (wie sollte ich das in Erfahrung bringen können?) abnutzten, den Rost sah ich blättern und verrenkte mich, um ihn aufzufangen in meinem wässrigem Maul, ihn einzuspeicheln und am Ende, nach einigen Schritten, auszuspucken in den dafür vorgesehenden Entsorgungsort.
Und wie aufrichtend doch auch meine täglichen Aufgaben waren, gerne vermesse ich die Wege dieser Welt aus roten Ziegeln mit meinem Vater; seine Apparatur zu diesem Zweg, ein langes Messband, welches nicht einmal eine Zahlenskala benötigte, und ein perfekt angelegter Kreis um meinem Hals (wie feurig ich immer wieder danach brenne, den Riemen zu spüren, und zu wissen, nun endlich wieder in der Nähe des Menschenschopfes zu sein), war einfach konzipiert und unglaublich effektiv. Mein sanfter, über meine erhitzten Schultern in diesem warmem Herbst streifender Blick zu seinem Kopf ließ mich erkennen, dass er beinahe ohne jede Verzerrung oder Abstoßen seiner Kugeln (die, so dachte ich immer bei Betrachtung dieses Menschen, doch so viel weiter in ihrem Radius sind als die meinen, die der gesamten Hundewelt) der Arbeit nachgang, und mich an diesem langsamen Prozess der Teilvermessung involvierte. Und ich wusste doch, wie sehr er mich benötigte; jeden Tag streifen wir diesen Weg entlang, und jedes Mal erfassen wir dessen Ausdehnung. Manchmal nehme ich an, es handele sich um einen prustenden, sich zwecks maximaler Leistung ausdehnenden Motor. Er war gebaut und musste nun fortan kontrolliert werden, und für diese Position hat man meine Dienste in Anspruch genommen, und ich spüre den rechten Wissensaustausch.
Nur ein Laster spüre ich an mir, auch, wenn ich die daraus folgenden Zweifel oft erfolgreich verdecken kann: In meiner wollenden Liebe zu meinem Herr würde ich diesen gerne befruchten. Eine Paarung zwischen Mensch und Hund sei jedoch aus ungenannten Gründen nicht möglich.
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