sulumor und sumer
im schoße der leinentücher reißen maschen
der staub besiegelt das neue testament im lederband
hier zuckte der muskel, wundendbrand, und machte rund den rand
verschwimmend die triebblüten auf den fallend kleiderlaschen
hoch! eine brüderlichkeit, genährt mit brüsten ohne mitte
halbnackt, erschlaffte glieder, vor der industriellen sitte
verrußte weiten, man sah dem einem und andrem die zitzen
des blutes barfuß waldwanderung, der seitenlinie treu, aufeinander sitzen
und wie nun sensibel die purpurnen kleider sich selbst befeuchten
man sieht dem strammen keine schwere an
und wie schnell der kleiderwechsel umging das siebend augenleuchten
plötzlich einer selbst fremd, dem leer-vollen arbeitsraum an fersen dran
tief! man stöhnt so leicht mit und ohne den gesell
der weinfleck das weiße als brandmarke auf dem fell
man verreibt und verblasst, bläst die schattenfalten
und sieht die sonne an neuen haken halten
und endlich ist man tot und lebendig
man reist mit den eigenen boten
denn man kennt die wälder nur zu schlecht
und weiß so zuviel über sie
seht das bunte kind, dass am ende auch jeden baum
entreißt für die stadt seiner bedürfnisse
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