Poetik für den Vorwand.

Dienstag, 20. Oktober 2015

abendessen im schlafgemach


endlich bildlich, die goldene kuh
entsetzte tücher über schläge nach außen
kein akt ohne bullauge innig von draußen
nicht nur laufen, der sinn des schuh
jetzt ein kochkessel, funktion mit schweiß

körperfeuerzeuge an der ostfront
verschoben von mutterfleisch, jetzt
sich zeigen dem feldwebel nackt, setzt
voraus kühle haut sich sonnt
brüten des anderen, ganz leis

mensch leidet gerne, mit wangenknochen
im gliedrigem schoß, muttermilchimitation
milch und honig unter essensmarkenration
hüften formen bettnarben mit lautlosem pochem
stoßbeten mit sturer sorgfalt eines greiß

augen schlagen, der geburt farnfare
hier beginnt der auszug, paragraphen malen
heitres lachen mit winkelschmerz, überlautes prahlen
wo auch bulle dem bär nachschleift im tränen trabe
er kann gähren und münder sperren, trockener reis


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