der obelisk und verfaultes obst
dein finger gebärt keinen knoten und
der nachtfalter verheddert sich trotzdem am
kalkül vom gekordelten abendtau
und du malst im dunkeln die schuppen
des vogels ein schneeregen der gipfel
eine reihe mit den schafen und
wir leben doch nur in der kälte, weil kinderhände sie am straßen-
rand formen können
da unten aber von der anderen seite:
wirft jemand das zerknüllte papier gegen
die spitze und schlittert
die mondfinsternis zu heilig, ansonsten strampelt man
in die luft
der da reitet auf dem vieh:
er kennt all das nicht aus dem fernsehen
dreiste linien, glas schmilzt dir in die füße
und erst auf auenland getrocknet blut wie rote kirchenfenster
die blieben: wir legen die ferngläser zwischen sie
und während man das land neu vermisst,
füße wie laufend tau aber die sonne und deine kleidung zerissen
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