Poetik für den Vorwand.

Mittwoch, 27. Januar 2016

arbeitsteilung in tibet

hinter der luft
  der den schnee atmet
  unterhalb des unterdrucks
    eines gekrümmten beines eine
        rostfeder eckt nicht im pavillon an
          die bäume biegen sich zu unseren mündern
            abgetragen die stirn, der schweif eines löwen

geriebener regen am fuße, wie die
  münze an der schnur die glut vor sich
    hergeschoben nur der kern des fallenden apfels:
      immer unter den füßen

und dort die bunten ärmel und die bissspuren im glas
  pustet den graphit aus zwischenräumen der wangenstapel
der rest kratzt weiter am himmel
  die erde zu beschuppen, wieder zu schütteln
den staub der häutung mit unseren fingern von den gipfeln abtragen zu können

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