schwerfällige anachronisten in einem kleinem raum; heißluftballoons steigen auf, gefüllt mit methan, manche stürzen aus dem fenster bei berührung mit der erdbebenplatte gleich neben der redenden menge. das totenbett bleibt unberührt, schließlich kennt der anachronist das eigene verwälken nur aus filmen. popcorn schmeckt nur, wenn die kaugeräusche andere stören.
mancher anachronist berührte den toten zärtlich, mancher begann das gespräch ohne antwort, mancher zog an ihm, diese lieblichen kinder. der blick ohne rückblick reizt auch das schüchterne mädchen in der ecke.
endlich hatte man einen neuen film, endlich, diese wahrhaftigen bilder! nur zu solchen anlässen lässt man den wein auslaufen in diesem familienkreise. nur jetzt krallt liebe biedere logiken und dränge in die blutbahnen. nur jetzt steigern sich herzrasen und austausch von körperflüssigkeiten, oh, endlich haben wir einen arzt gefunden, der versteht, ab welcher stimmgabelfrequenz unsere körper nahezu im einklang vibrieren.
jetzt: kerzen um das totenbett in der nacht. im schein drängen sich gesichter aneinander. hier fühlen wir also wärme, hier bei einem menschen in absoluter form. der tod stirbt zuletzt, und das hängt hier als porträt. home sweet home.
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