Poetik für den Vorwand.

Donnerstag, 4. Februar 2016

zweifel

fingernagel, den handrücken auf die schulter
getroffen und hier morsches holz als sei der
schweif deines blickes auch in das obst gedrückt
wer zerreißt die papierkrone, was im auge lodert?
als gewinne man an pappe den staubköder durch kratzen
mit einem nassen sandkorn auf der stirn die sich
einsenkt als seist du schon zu lange
brandungen und treppen und wie viele menschen würden
besser schlafen zu dem klang deiner tritte

lieber hinter den ohren waschen als dort und hier
  die moschee und fußbäder als würde man den zirkel fächern
im notfall auch an der bühnenkordel hochgezogen
  sodass der körper taumelt über dem stirnrunzeln
jenes auch nur aus stoff

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