jahrmarkt hinter ohrlappen
ich ziehe mich einsam vor spiegeln
aus
wie eine schippe, stoßen auf edelmetall
inzestverbot für regentropfen
darum küssen sie meine wangen
als windstöße, die den patronenhülsen hinterherjagen
auch nach meinen tausend toden bin ich also
noch nicht koscher
genug für sandkästen der wüsten
mein blut ist lila entgegen der regenlache
und gummi krallt sich seinen weg vorwärts darin
besser als auf puren steinhäuten
der winter entkleidet
mich in waschbecken für schleimhäute
brennende lampen neigen den kopf erwartungsvoll vor
immer
wo bleibt da mein anspruch auf
schneezacken-einschläge im mundraum
schubsen wie in der spannung vor
kammerkonzerten unterm bett
dort, wo sich körper wie fäden verheddern
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