Poetik für den Vorwand.

Donnerstag, 26. März 2015

Nachtfrische

Nachtfrische, ich atme Geister
Schwarze Laster verschwimmen mit der Welt
Stahren in die Ferne, sodass ein Schmerz von mir fällt
Ich sehe es, ich bin eins mit ihr
Ein plötzlich ausbrechender Geysir
Sterne werden kühl beobachten
Worüber wir lachten
Unsere Einsamkeit
Machte uns bereit
Den fremden Raum zu erfassen
Zu Rennen durch neue, enge Gassen
Wir erwarten nicht, es zu finden
Wir erwarten, uns zu finden
Wenn wir verschwimmen mit der Schwärze
Ein durchtriebener Boden, aus dem wir sprießen
Und wir wandern durch den Morgennebel

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