Zwei Menschen. Und wie sie doch Wälle zwischen sich bauen
mochten. Kälterer Wind wich dem warmen Seidentuch der Umgebung, doch war die
Luft feucht, für manchen ein vollkommender Trunk.
„Sie werden sich nie sehen können. Nur ihre verzweifelten
Spiegelbilder, die lächerlich scheinen zu dem Winde, der in ihrem Inneren Bäume
entreißen mag.“
„Wie sie sich ergreifen wollen, wie sie das Objekt sehen,
wie sie nicht verstehen, dass das Band zwischen ihnen reißen wird, werden sie
in entgegengesetzte Richtungen laufen.“
„Sind sie verloren? Ist die Musik denn schon vorbei?“
„Und wenn sie grausame Laute von sich geben mag?“
„Dann sollen sie zu ihnen tanzen! Ihre Ohren werden die
richtige Form schon erraten!“
„Sie werden nicht verstehen und nicht vom Meer kosten, nicht
ihre Münder füllen mit köstlichem Wasser, nein, sie werden einfach und
erbärmlich rosten, und eine Schande für den Strand sein.“
„Sie müssen verschwinden, verdrängen sich selbst, ihr Sand
ist abgelaufen!“
Und sie gingen. Ohne zu verstehen. Beide fühlten das Wasser
nicht. Beide würden es nie fühlen. Sie werden verhungern; was haben sie, eine
leere Flasche, wo bleibt ihr Wein? Zerschmettert längst das Gefäß, das einst
noch Hoffnungen barg, dem hat man sich entsagt?
Hören sie nicht den Klang ihrer Stimmen?
Was mögen sie uns angehen! Uns in unserer wunderbaren
Isolation! Wir schauen und wollen nicht geschaut werden; doch gerade das ist
die Lüge! Wir wollen, sie seien uns Diener, sie seien uns Ergebene, sie seien
uns Lehrlinge! Und wie mögen wir das erreichen, wenn wir für sie nichts sein
mögen denn blasse, verkümmernde Blumen am Wegesrand?
Wir müssen uns unser selbst reinigen! Und vielleicht können
wir irgendwann auf dem Berge leben, der, den wir doch so erstreben!
Und so mochte die Nacht fortschreiten.
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