Ich wundere mich:
Haben diese Gefährte schon immer die Lautstärke meiner inneren Wörter gehabt?
Linear ziehen sie ihren weg, unterlegen dem, der sie steuert – ein schweres
Gröllen, wie das Gewitter, das seit jeher in meinem Inneren tobt. Ein langer
Kampf, der nur von Sekunden ist. Eine Intensität, die erschüttert und
wachrückt. Sie schreien mit ihrem Freund, der Luft der Außenwelt, nach dem
verlockendem, was dort lauert. Nach der Freiheit der Region. Nach der
wertvollsten Form des Lebens. Sie schreien, und ich würde mitschreien, wäre ich
nicht komplett erstarrt durch die pure Schönheit der Nacht. Wäre mein Mund
nicht gebändigt durch die Sterne, die scheinbar wenige Meter vor meinem Gesicht
umhertanzen, ihre Freiheit preisen. Ich würde springen und ihnen folgen. Doch
ich weiß, dass ein Fenster, ein Gitter, sich davor befindet. Ich weiß, dass ich
warten muss, bis ich dem Schrei folgen kann.
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