Fest umklammern mich die Ketten der Zivilisation. Rötliche Spuren durchziehen meinen geschundenen Rücken - ich bin Opfer einer Vergewaltigung. Einer Vergewaltigung durch die Zivilisation. Ein steter Ruf, ein steter Drang der Macht, Vergeltung, des Geldes. Die Gesellschaft - längst ausgehungertes, verdorbenes Vieh, welches zubeißt, wenn man seine Augen abwendet, welches verlogen grinst in der Dunkelheit, sich rechtfertigt mit bloßem Instinkt. Wir sind nicht besser als Tiere. Doch Tiere haben die Unschuld, werden gepeitscht durch Instinkt. Wir haben die Erfüllung von Intelligenz, doch sind unsere Seelen verdorben. Wir müssen übersteigen, müssen überwinden, was in uns schlummert. Müssen den Wahn der Macht und der Hure namens Geld beenden, müssen Freiheit finden im Relevanten. Und müssen die Ketten der verdorbenen Mentalität abstreifen. Erst dann erfahren wir leben.
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