Mond in Wasserpfütze
In der ich warte
Spiegelung meiner selbst
Autos, schnell an mir vorbei irrend
Rasend, sie kennen das Ziel
Aber nicht den Weg
Ich beobachte
Verfärbe auf meiner eigenen Leinwand
Doch wird niemand außer mir diese Farben erkennen
Ich muss sie benennen
Bin dort den Ketten der Sprache unterlegen
Ich werde verlegen
Und starre weiter auf mich selbst
Samstag, 4. April 2015
Mond in Wasserpfütze
Freitag, 3. April 2015
Hitze
Montag, 30. März 2015
Frische Nachtluft
Frische Nachtluft
Verführerischer Duft
Schlängelt sich in den Garten
Meiner Lunge
Sinn, zu warten
Bleiben im Moment
Im Orient
Der neuen Sinne
Stehen bleiben auf der Stelle
Ich stand nie an anderer
Verwachsen mit dem Boden
Der da wird sein die Quelle
Für großartiges, erhabenes
Ein Wassertropfen auf meiner Stirn
Sonntag, 29. März 2015
Soziale Neugeburt
Wie wir uns zerreißen und zerbeißen
Für das warm-umarmende Band
Menschenmassen strömen
Gleiten vorbei, feiner Sand
Man könnte wahllos greifen
Man wird mitschleifen
Dadurch nicht reifen
Sondern verbleichen
Und Ideale gebähren
Den alten einen letzten Blumenstrauß ans Grab legen
Wir klammern uns aneinander
Wie lange schon verharren wir in unserem Griff
Unsere Hände sind erstarrt vor Anspannung
Und können deswegen nicht loslassen
Nicht verlassen
Doch was ist Leben
Wenn nicht der Prozess des Todes und der Geburt?
Genieße Deine heutige, neue Geburt